Standards




Standards sind ein wesentlicher Bestandteil im Motorsport.
In Sachen Sicherheit garantieren Standards, dass den verschiedenen Motorsportteilnehmern (Rennfahrern, Crew, Rettungsteam, usw.) ein grundlegender Sicherheitsschutz geboten wird. Regulierungsbehörden, die diese Standards formulieren, erstellen eine Reihe an Tests, die ein Produkt bestehen muss, um die Sicherheitsplakette zu erhalten (Dauer, die ein Produkt einer Flamme ausgesetzt ist, Druckausübung auf das Produkt oder dessen Komponenten, Widerstand gegen bestimmte Einflüsse von außen aus unterschiedlichen Winkeln, usw.). Unterschiedliche Proben eines jeden Produkts (je nach Größe, Optionen, usw.) werden vom Hersteller an das Testlabor geschickt, das von den Regulierungsbehörden zertifiziert ist. Das Produkt wird dann zeritifiziert, wenn das Produkt alle erforderlichen Tests besteht. Unten sehen Sie eine Zusammenfassung der allgemeinsten und strengsten Standards für Helme:

SNELL- & FIA-STANDARDS

Die SNELL Foundation 
ist eine gemeinnützige US-amerikanische Organisation, die seit 1957 Sicherheitsstandards für Helme bezüglich verschiedener Anwendungsgebiete festlegt. Der SNELL SA-Standard wird alle fünf Jahre gemäß des neuesten technischen und medizinischen Wissensstandes überarbeitet (im Gegensatz zum BSI-Standard, der seit 1985 nicht mehr geändert wurde). Der Standard gilt als einer der anspruchsvollsten Standards der Welt und ist oftmals Pflicht für bestimmte Rennen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der offiziellen Website von SNELL auf http://www.smf.org

Der Standard FIA 8860 wurde erstmals vor Jahren für die Formel 1 festgelegt. Der FIA-Standard für Helme bewies bei schlimmen Unfällen seine Berechtigung und wird sich auch in kommenden Jahren bei vielen Serien durchsetzen - egal, ob unter der Aufsicht der FIA oder nicht. Helme, die das FIA-8860-Etikett tragen, wurden SNELL-Widerstandstests und sogar noch schwereren Tests unterzogen. Es bestätigt die Bauweise der Außenschale aus Rohcarbon und hochdämpfendem Innenmaterial. Alle FIA-Helme sind FHR-homologiert.
Standards und Gültigkeitszeitraum
Wann erforderlich

FIA: Formel 1, GP2, GP3, WTCC, GT, WRC, WEC und weitere transnational ausgerichtete Disziplinen.
SNELL: Hauptsächlich regionale und nationale Rennen (vorwiegend in den USA).

Weitere Informationen
FIA 8858-2010-STANDARD
Hier finden Sie alle möglichen FHR-Kombinationen - Haltegurte - Befestigungspunkte – Helme, die dem FIA 8858-2010 Frontal Head Restraint (FHR)-Standard entsprechen.
Um diese Matrix zu lesen, können Sie entweder bei den FHR / Haltegurten (auf der linken Seite der Matrix) oder bei den Helmen - Befestigungspunkten (auf der rechten Seite der Matrix) beginnen. Die Pfeile zeigen Ihnen, dass jede Kombination, die auf der linken Seite erlaubt ist, mit jeder Kombination, die auf der rechten Seite erlaubt ist, verwendet werden kann (und umgekehrt).

Unten sehen Sie ein Video eines Unfalls mit einem unserer IVOS SNELL SA 2005-Helme mit einer beschreibenden Darstellung und der Aussage des unverletzten Fahrers:

1. Während des ersten Frontalaufpralls erfüllt das FHR-System seinen Zweck, indem es Kopf und Nacken zurückhält.

2. Der Sitz bricht und der Helm ist mehreren Stößen auf der Oberseite durch den Kontakt mit dem Dach und dem Überrollkäfig ausgesetzt. Die Schalenbasis des FHR-Systems wird durch das Eindrücken des Dachs während dem Überschlagen deformiert.
Letzteres verhindert, dass die Halswirbel des Fahrers eingeklemmt werden.

3. Eine Schraube des Dachs schleift auf dem Asphalt, während das Fahrzeug auf der Seite entlangrutscht.

4. Abscheren des Carbons von einem Metallobjekt (vermutlich der Türgriff), das durch die Schale und dem verstärkten Kinnriemen geschützt werden konnte.
Einige Worte von Neil Smith, dem Fahrer des Fahrzeugs:
"Ich bin mir sicher, dass ich heute nur dank eines FHR-Geräts und IVOS-Helms von Stand 21 am Leben bin. Ich hatte das Glück, diese Ausrüstung eingesetzt zu haben, als mir ein anderer Fahrer bei einem Testlauf in Spa in den vorderen Reifen fuhr und mir das Lenkrad aus der Hand riss. Dadurch fuhr ich mit 110-130 km/h durch die Streckenbegrenzung fuhr und mich mindestens 6 Mal überschlug. Es ist ein Wunder, dass ich ohne schwere Verletzungen davongekommen bin, und danke Stand 21 für ihr Engagement für Qualität und Sicherheit."